18.02.2014

Gelungene Ausstellungseröffnung

und Lob vom Bürgermeister Cunitz "Preisträger – Award für Nachhaltiges Bauen Hessen + Thüringen"

Am Dienstagabend, 18.02.2014, lieferte das Atrium des Stadtplanungsamtes Frankfurt den Rahmen für eine ganz besondere Vernissage. Ausgestellt werden 13 beeindruckende Siegerprojekte des „DMK Award für Nachhaltiges Bauen Hessen + Thüringen“. Ausgelobt wird der Award jährlich durch die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung aus Kassel unter der Schirmherrschaft des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, welche Boris Rhein gern von Frau Kühne-Hörmann übernommen hat. Ziel des Awards ist es, das Bewusstsein für die Wichtigkeit des nachhaltigen Bauens zu stärken.

Auf eine gelungene Ausstellungseröffnung können die Dagmar + Matthias Krieger Stiftung und das Stadtplanungsamt zurückblicken. Der Abend in lockerer und familiärer Atmosphäre begann mit der Begrüßung durch Matthias Krieger, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung und Geschäftsführer der Bauunternehmung Krieger + Schramm. Er beschrieb die Arbeit der Stiftung, welche Sport, Kultur und Bildung als Stiftungszweck fördert. Neben der Förderung von nachhaltiger Baukultur ist die Stiftung in diversen Projekten in Hessen aktiv. „Ziel muss es sein, unseren Planeten enkelfähig zu machen! Nachfolgende Generationen sind darauf angewiesen – es liegt in unserer Verantwortung!“, erklärte Krieger.

Ganz besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Olaf Cunitz über das Engagement der Krieger Stiftung und von Krieger + Schramm. „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass sich ein Unternehmen in dieser Größenordnung in Themenbereichen engagiert, die außerhalb ihres Tätigkeitsbereiches liegen; haben Sie vielen Dank dafür“, sagte Cunitz. Mit der Ausstellungsanfrage an das Planungsdezernat sei Krieger + Schramm offene Türen eingerannt, da das Thema schließlich eines sei, dem sich die Stadt Frankfurt am Main schon seit etlichen Jahren verschrieben hat. „Für uns ist nachhaltiges Bauen ein Gebot der Vernunft“, fasste Bürgermeister Cunitz die Beweggründe der Stadt Frankfurt am Main zusammen. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die den Preis und die Ausstellung auf den Weg gebracht haben und wünschte den über 60 Anwesenden viel Freude und neue Erkenntnisse beim Betrachten der Ausstellungsprojekte.

Als Vertreterin der Jury richtete dann die Architektin und zertifizierte DGNB-Auditorin Caroline Arnold / Architekturbüro ARCTEC GmbH Frankfurt ihre Worte an die Besucher. Sie stellte die Bewertungskriterien der Jury für nachhaltiges Bauen vor, wobei Sie neben den ökologischen und ökonomischen Kriterien die soziokulturellen und funktionalen Aspekte betonte. Vor dem Hintergrund einer immer älter werdenden Gesellschaft thematisierte sie, dass „ein sehr hoher Anteil der deutschen Bürger im Alter den Wunsch haben, so lang wie möglich eigen- und selbstständig in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Dies muss schon jetzt bei der Planung und Umsetzung beachtet werden.“, beschrieb Caroline Arnold. Der Award sei ihr persönlich als DGNB-Auditorin sehr wichtig, sie freut sich über die eingereichten Projekte und auf die diesjährigen Bewerbungen.

Im Anschluss hatten die Preisträger der Jahre 2010 bis 2013 Gelegenheit ihre Projekte vorzustellen. Darunter waren opus Architekten aus Darmstadt, B & V Braun Canton Volleth Architekten GmbH aus Frankfurt, Architektin Ramona Buxbaum aus Darmstadt sowie Voigt und Herzig Architekten ebenfalls aus Darmstadt. Insgesamt stellen 13 Architekten(büros) aus Hessen und Thüringen in den nächsten zwei Wochen ihre prämierten Projekte aus. Unter den ausgestellten Projekten finden sich öffentliche Gebäude wie Schulen, Bürogebäude aber auch Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser, die sich durch ihre nachhaltige Planung und Ausführung ausgezeichnet haben.

Abschließend richtete sich Wolfgang Barthel, ehrenamtliches Vorstandsmitglied der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung und Geschäftsführer für den Bereich Bauträgergeschäft der Bauunternehmung Krieger + Schramm, an die Gäste. Er unterstrich die Wichtigkeit einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Architekt, Projektentwickler und Bauträger. Dabei strebt er eine langfristige und kooperative Partnerschaft mit externen Architekten an, die die Aspekte einer nachhaltigen Planung berücksichtigen.

Als kleinen Exkurs durften sich die Gäste noch auf die Vorstellung des Projekts Dynahaus, einem innovatives Energie-Speicher-Plus-Haus, durch Matthias Krieger freuen. Dieses wird durch ein Tochterunternehmen von Krieger + Schramm in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut, der Technischen Universität München sowie SMA geplant und vermarktet. Das Besondere ist, das dieses Einfamilienhaus mehr Energie produziert als der Bewohner verbraucht. Dies ist durch diverse (innovative) Komponenten möglich, die optimal aufeinander abgestimmt sind.

Am Ende hatten die Gäste bei einem Imbiss und kühlen Getränken Möglichkeit sich in lockerer Runde auszutauschen und zu diskutieren. Die Besucher lobten die Vernissage als sehr gelungen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 7. März 2014 für Interessierte Besucher geöffnet und kostenfrei im Atrium des Stadtplanungsamtes zugänglich.

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